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Diakonie Katastrophenhilfe
in den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen
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Nothilfe weiterhin notwendig

In dem Dorf Lende Tovea wurde eine Nutzwasserversorgungsstelle eingerichtet. Die Frauen freuen sich über sauberes Wasser. Foto: Diakonie Katastrophenhilfe/ Christoph Püschner

Mitarbeiter der Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe übergeben ein dringend benötigtes Stromerzeugungsaggregat. Foto: Diakonie Katastrophenhilfe/ Christoph Püschner

Eine Familie in den Trümmern. Foto: Diakonie Katastrophenhilfe/ Christoph Püschner

Das elfjährige Mädchen Putri mit ihrer Großmutter während einer Behandlung durch die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe. Sie freut sich, alles gut überstanden zu haben. Foto: Diakonie Katastrophenhilfe/ Christoph Püschner

Durch das Erdbeben und den anschließenden Tsunami wurden etwa 70.000 Häuser zerstört, mehr als 200.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. „Bald setzt in Indonesien die Regenzeit ein. Deshalb brauchen die Menschen dringend provisorische Unterkünfte und Planen, um sich vor dem Regen zu schützen“, sagt Frischmuth, Kontinentalleiter Asien bei der Diakonie Katastrophenhilfe. Die Katastrophe hat vielerorts die Wasserleitungen und Stromverbindungen zerstört, daher können auch Wasserpumpen nicht betrieben werden: „Die Bevölkerung in den betroffenen Regionen wird noch mindestens bis Dezember auf Wasserlieferungen von außen angewiesen ein.“


Viele Menschen sind auch aufgrund unzähliger Nachbeben traumatisiert und noch nicht in der Lage, ihre Arbeit wieder aufzunehmen. „Deshalb legen wir mit unseren Partnern vor Ort einen Fokus auf die psychosoziale Unterstützung der Menschen“, so Frischmuth.


Die indonesische Regierung hat beschlossen, dass nur solche ausländischen Hilfsorganisationen im Land arbeiten dürfen, die ihre Hilfe über lokale Partner leisten. Frischmuth dazu: „Wir begrüßen das, weil die lokalen Strukturen dadurch gestärkt werden. Das wiederum wird dafür sorgen, dass indonesische Organisationen noch besser auf künftige Katastrophen reagieren können.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe setzt ihre Hilfe in Indonesien über lokale Partnerorganisationen um.

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