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Diakonie Katastrophenhilfe leistet Soforthilfe

Nepal, Indien und Bangladesch: Tausende Menschen betroffen

Viele Menschen haben durch die Überschwemmungen ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren. Ganze Gemeinden sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Foto: REUTERS/Navesh Chitrakar

 

 

Hannover, 07.09.2017. In Nepal, Indien und Bangladesch sind bislang mehr als 1.200 Menschen durch die schweren Regenfälle ums Leben gekommen. Insgesamt sind in den drei Ländern etwa 40 Millionen Menschen von der Flut betroffen, zehntausende Häuser wurden zerstört. Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf.

„Wir stehen den Menschen in Indien, Nepal und Bangladesch gemeinsam mit unseren Partnern während dieser verheerenden Flutkatastrophe bei“, sagt Uwe Becker, Referatsleiter der Diakonie Katastrophenhilfe in Hannover.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit Partnerorganisationen, unter anderem über das weltweite kirchliche Netzwerk der ACT Alliance, in den betroffenen Ländern aktiv und leistet überlebenswichtige Soforthilfe.

Die Menschen erhalten sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und Hygieneartikel. Vorrangiges Ziel ist es, Menschenleben zu retten und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. „Die jährliche Regenzeit ist von großer Bedeutung für die Landwirtschaft und damit für die Versorgung der Menschen. Doch in diesem Jahr sind die Regenfälle deutlich schwerer ausgefallen als üblich und vernichten die Ernten auf den Feldern. Die Lage ist dramatisch“, erklärt Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien bei der Diakonie Katastrophenhilfe.

Bislang konnte die Diakonie Katastrophenhilfe für Soforthilfe in der Region etwa 400.000 Euro bereitstellen. Uwe Becker berichtet: „In Südasien sind tausende Menschen von der Flut betroffen. Sie brauchen dringend unsere Unterstützung. Die Diakonie Katastrophenhilfe steht bereit, die Hilfe auszuweiten. Dafür bitten wir um finanzielle Unterstützung in Form von Kollekten und Spenden.“



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