Zu den Inhalten springen
Diakonie Katastrophenhilfe
in den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen
Hannovers und Schaumburg-Lippe
HomeHilfe weltweitNach Erdbeben und Tsunami brauchen Menschen Hilfe

Ein Mann sitzt in den Trümmern. In Indonesien kommt es häufiger zu Erdbeben, da der Staat am sogenannten Pazifischen Feuerring liegt. Foto: Diakonie Katastrophenhilfe/ Christof Püschner

Auf der indonesischen Insel Sulawesi sind nach einem Tsunami über 800 Menschen ums Leben gekommen. Die Flutwelle hat zahlreiche Häuser weggerissen, binnen kürzester Zeit wurden Straßen überflutet. Nun müssen Vermisste schnellstmöglich geborgen und das genaue Ausmaß der Katastrophe analysiert werden.

„Indonesien wurde erneut von einer immensen Naturkatastrophe heimgesucht. Schon wieder hat ein Tsunami unvorstellbares Leid für tausende Familien gebracht“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. „Wir dürfen die Menschen in dieser schweren Stunde nicht alleine lassen. Daher rufen wir dringend zu Spenden auf.“

Zwei Erdbeben und ein darauffolgender Tsunami hatten am Freitagabend (Ortszeit) die indonesische Insel Sulawesi erschüttert. Laut aktuellen Angaben sind mindestens 832 Menschen ums Leben gekommen. Das Erdbeben und der Tsunami haben vor allem in der Provinz Zentralsulawesi mit der Haupstadt Palu schwere Schäden angerichtet und tausende Häuser zerstört. „Die erschreckend hohen Opferzahlen kommen bislang nur aus der Provinzhauptstadt Palu. Wir befürchten, dass die Zahlen in den kommenden Tagen noch steigen werden, da der Tsunami auch andere Orte an der Westküste Sulawesis getroffen hat“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Auch wenn bisher wenige Informationen vorliegen, rechnet die Diakonie Katastrophenhilfe damit, dass vor allem Nahrungsmittel und Notunterkünfte gebraucht werden, da zahlreiche Familien ihr Zuhause durch das Erdbeben und den darauffolgenden Tsunami verloren haben. „Wir sind im Austausch mit unseren Partnerorganisationen auf Indonesien und prüfen jetzt schnellstmöglich, womit wir am besten helfen können“, sagt Keßler.

  • © 2018 Diakonie Katastrophenhilfe.
  • Tel.: 0511 3604-166.