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Diakonie Katastrophenhilfe
in den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen
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Spendenübergabe in Hannover

Deutscher Tempelherrenorden spendet für Diakonie Katastrophenhilfe

899,00 Euro für die Hilfe in Syrien

Der deutsche Tempelherren-Orden feierte im Jahr 2016 sein 899.stes Bestehen. Die Tempelherren der Komturei Michaelis/Niedersachsen aus Hannover nahmen das Jubiläum zum Anlass, diese Summe für einen guten Zweck zu spenden. Sie entschieden sich dafür, das Geld der Diakonie Katastrophenhilfe für den Einsatz in Syrien zukommen zu lassen. Dort macht der andauernde Krieg besonders den im Land verbliebenen Menschen stark zu schaffen.
Ein Besuch des Landesbischofs der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers im Libanon hat die Tempelherren auf die Diakonie Katastrophenhilfe aufmerksam gemacht. Meister traf sich im Januar 2016 mit syrischen Christen in Beirut. Er erinnerte daran, dass wir diejenigen nicht vergessen dürfen, die trotz des Krieges in ihrem Land ausharren. Sie benötigten weiterhin dringend unsere Unterstützung, sagte der Bischof Ralf Meister gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

In Syrien arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe mit der Organisation Orthodox Christian Charities (IOCC) zusammen. Der Einsatz in Syrien wird weitergehen, denn die Menschen im fast völlig zerstörten Osten Aleppos müssen mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln versorgt werden. Darüber hinaus bekommen sie auch psychologischen Beistand, denn Kriegserfahrungen verursachen, neben körperlichen Verletzungen auch tiefes seelisches und soziales Leid. Wird damit nicht adäquat umgegangen, können langfristig schwerwiegende psychische Probleme entstehen. Daher sind der Schutz und die Stärkung der psychischen Gesundheit von Kriegsopfern ein Teil der Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe und ihrer Partner.

„Unser Orden bekennt sich zu der historischen Verantwortung für Leid und Tod durch die Kreuzzüge und fördert daher auch ausdrücklich Projekte, die dem Wiederaufbau nach kriegerischen Auseinandersetzungen dienen. Dass die Menschen mit ihren traumatischen Erfahrungen nicht alleine gelassen werden, war ein Beweggrund für uns das Geld der Diakonie Katastrophenhilfe anzuvertrauen“, so Thomas Henning vom Deutschen Tempelherren-Orden.

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